Pastoralreferent/in
"bereit, Rede und Antwort zu stehen..."
Warum wird man Pastoralreferent/in?
Vielleicht, weil man es sich zu seiner Lebensaufgabe machen möchte, was im Neuen Testament im ersten Petrusbrief so beschrieben ist:
"Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt"
(1 Petr 3,15).
Demnach sind zwei Dinge für diesen Beruf unverzichtbar, nämlich dass
ich von einer Hoffnung erfüllt und
bereit und fähig bin, Rede und Antwort zu stehen.
Rechenschaft geben von dem, was man glaubt und hofft, das soll und kann natürlich jede/r Christ/Christin in seinem/ihrem alltäglichen Leben. Für viele Menschen ist der christliche Glaube aber längst nicht mehr selbstverständlich. Von daher wird es auch zunehmend schwieriger, den Glauben zu bezeugen und plausibel zu machen. Die Kirche braucht deshalb Menschen, die mit einer theologischen Ausbildung und in offiziellem Auftrag den christlichen Glauben verkünden und sich den Fragen der Menschen stellen.
Zusammen mit Priestern und anderen pastoralen Berufen helfen Pastoralreferent/inn/en in der Kirche mit, die Vision des II. Vatikanischen Konzils zu verwirklichen:
"Wir glauben, dass das künftige Schicksal der Menschheit in den Händen jener ruht, die den kommenden Geschlechtern Motive des Lebens und der Hoffnung zu vermitteln wissen." (Gaudium et spes Nr. 31).