Basilika Maria, St. Petrus u. Paulus

Im nördlichen Teil des Bistums Mainz, in dem die katholische Bevölkerung stark in der Minderheit ist, erhebt sich auf einer Anhöhe inmitten des Dorfes Ilbenstadt an der Nidda (von "Albi statio" - Station am Wasser) eine romanische Basilika, die auch der "Dom der Wetterau" genannt wird.

Die Kirche wurde 1123 vom hl. Gottfried von Kappenberg als Teil eines Prämonstratenserklosters gestiftet. Sie wurde auf einer schon seit dem 6. Jahhundert vor Chr. besiedelten Anhöhe erbaut und Gottfried 1127 dort bestattet.
1657 wurde das Kloster zur Abtei erhoben, und die Klosteranlage wurde in den folgenden Jahrzehnten durch einen Neubau im barocken Stil ersetzt.

Durch die Säkularisation wurde das Kloster 1803 aufgehoben und die alte Abteikirche in die Pfarrkirche der katholischen Ortsgemeinde umgewandelt. 1929 erhielt sie von Papst Pius XI. den Ehrentitel einer "Basilika". Die weitläufigen Klostergebäude hat das Bistum Mainz nach dem 2. Weltkrieg vom hessischen Staat zurückgekauft. Heute ist es als eines der diözesanen Jugend- und Bildungshäuser das ganze Jahr über vom bunten Leben Jugendlicher, junger Familien und kirchlicher Gruppen erfüllt. Leiter des Hauses ist Hans Georg Grüber.

 

 

 

Basilika in Ilbenstadt

Ilbenstadt, Torhaus

Anschrift des Jugend- und Bildungshauses in Ilbenstadt:

 Haus St. Gottfried

 Im Kloster 6

 61194 Niddatal

 

 Fon: 06034 9135-0
 Fax: 06034 9135-35

 
 jugendwerkstgottfried.de